Marie-Thérèse Porchet ist eine brave Hausfrau um die 50, wie so viele in der Romandie. Seit ihr Mann sie verlassen hat, lebt sie alleine. Ihr Alltag gehört ihren Freundinnen, ihren Tupperwares und ihrem Hund Bijou.
Um die Stimmung der in der Deutschschweiz lebenden Westschweizer „Flüchtlinge“ zu heben, hat Marie-Thérèse beschlossen, ihnen ihre neue Vorstellung zu widmen. Aus ihrer Sicht handelt sich um dabei humanitäre Hilfe! Aber kaum betritt sie die Bühne, stellt sie fest, dass der Saal voll ist... mit Deutschschweizern! Panik ergreift sie. Sie versucht zu fliehen, ist aber im Theater eingeschlossen und begreift schnell, dass sie ihre Freiheit erst dann zurückbekommt, wenn es ihr gelingt, das deutschsprachige Publikum zu begeistern. Und zwar indem sie ihre Vorführung „uf düütsch“ spielt. Das Problem: sie spricht kein einziges Wort deutsch…